wealthframe vs Versicherung
Die meisten Altersvorsorgeverträge werden mittlerweile meist im Fondsbereich abgeschlossen und das ist auch gut so. Leider gibt es hierbei sowohl für den Kunden als auch den Vermittler mehrere Haken:
Flexibilität
Die finanzielle Situation und das Leben des Kunden verändert sich laufend. Nur leider sind Altersvorsorgeverträge nicht so flexibel, wie es der Kunde von heute gerne hätte. Jederzeitige Auszahlungen oder Einzahlungen, Veränderung der Sparrate oder vorübergehendes Aussetzen der Besparung, wie er es bei seinem Tagesgeld oder Depot gewohnt ist, ist nur mit Einschnitten oder viel Aufwand möglich. Das passt leider weder zum Kunden von heute noch in unsere Zeit!
Performance
In den meisten Verträgen besteht eine Garantie durch die Versicherung, die leider mit Kosten und mangelhafter Wertentwicklung einhergeht, anstatt die Sicherheit innerhalb der Fonds zu lösen. Selten werden Fondspolicen laufend gemanagt, sondern es wird ein Basket hinterlegt und dieser von der Versicherung im Notfall angepasst. Zudem schichten die meisten Versicherer das Kapital beim Eintritt in die Rentenphase in den Deckungsstock um. Das geht gar nicht!
Provision
Ja, Fondspolicen sind durch die einmalige Abschlussprovision lukrativ. Das hat aber leider nach dem Ablauf der Stornohaftung einen sehr großen Haken: Versicherungen zahlen Bestandsprovision in Abhängigkeit vom Beitrag und nicht vom Bestand! Aus Sicht eines Vermögensverwalters ist dies völlig absurd, denn das heisst, der Vermittler ist absolut unterbezahlt und wenn der Kunde in die Rentenphase eintritt, stellen Versicherungen die Provisionszahlungen sogar komplett ein.


