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Strategiebericht zum 2. Quartal 2026 unserer Vermögensverwaltungsstrategie wealthframe

Allgemein:

Die Märkte haben sich im letzten Quartal deutlich positiv entwickelt und konnten teilweise sogar zweistellig zulegen. Dabei hat der Tech-Sektor die größten Zuwächse generiert und neue Höchststände erreicht. Viele andere Marktsegmente konnten ebenfalls neue Höchststände erreichen, aber die Märkte steigen nicht einfach „blind“ weiter.

Der Markt selektiert immer stärker zwischen KI-Gewinnern und KI-Verlierern. Wer das am Ende sein wird, kann man aus heutiger Sicht noch nicht sagen. Viele Umwälzungen werden erst in den nächsten Jahren passieren und auch betroffene Unternehmen werden sich anpassen, um weiter relevant zu bleiben. Gleichzeitig gehen die technischen Entwicklungen in unterschiedliche Richtungen, da der Stromverbrauch durch die künstliche Intelligenz sprunghaft ansteigt und den Beteiligten klar ist, dass die verschiedenen Ansätze optimiert werden müssen, damit ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell entstehen kann. Schließlich sollen sich die immens hohen Investitionskosten nicht nur wieder einspielen sondern „phantastische“ Profite abwerfen.

Durch die Friedensbemühungen im Iran-Krieg keimte zusätzlich Optimismus an den Börsen und der Frieden wurde schon eingepreist. Seitdem kam es immer wieder zu vereinzelten Gefechten, ohne dass die Lage wieder komplett eskalierte. Allerdings waren die Rohstoffpreise immer sofort betroffen und reagierten dementsprechend deutlich.

Das 2. Quartal war somit mit einem an der Börse wirtschaftlichen Aufschwung verbunden während die Realwirtschaft weiter unter den Folgen des Krieges litt. Gestörte Lieferketten, höhere Transportkosten, höhere Versicherungsprämien, eingeschränkte Verfügbarkeit von Produkten sind nur einige der aufgetretenen Folgen.

Strategiebericht zu wealthframe – classic

Die Strategie konnte im letzten Quartal deutlich zulegen und ist insgesamt um 17,54 % gestiegen. Dadurch konnten wir mehrere neue Allzeit-Hochs erreichen und stiegen sogar deutlicher als der Markt. Dies haben wir durch die Fokussierung auf sehr ertragreiche Aktien erreicht und dies bei einer gleichzeitig hohen Sicherheit. Im Laufe des Quartals haben wir sukzessive die Aktienquote reduziert und die Rentenseite erhöht. Dadurch haben wir erreichte Gewinne gesichert und gleichzeitig die Strategie etwas konservativer aufgestellt. Unsere Absicherungen wurden etwas nachgezogen und damit das Risiko in der Strategie gesenkt.

Strategiebericht zu wealthframe – risk on

Unsere offensivere Strategie konnte im letzten Quartal um 20,82 % zulegen und erreichte mehrere neue Allzeit-Hochs. Auch hier haben wir im Laufe des Quartals die Aktienquote gesenkt. So wurden Aktien aus Europa deutlich reduziert, ebenso wie der Tech-Bereich. Dafür wurden alternative Anlagen und der Rentenanteil höher gewichtet. Die Absicherungen wurden auch hier nachgezogen und somit etwas Risiko aus der Strategie genommen.

Allgemein:

Im 3. Quartal war es relativ ruhig an den Börsen und das bekannte Sommerloch ließ nur geringere Schwankungen zu. Die Märkte bewegten sich im Juli und August sehr unterschiedlich. Während in Europa die Märkte eher nachgaben, konnte diese in den USA jedoch zulegen.

Getragen wurde der Aufschwung in den USA von den Erwartungen an die künstliche Intelligenz (KI) und den damit verbunden Chancen.  Einzelne Unternehmen gaben Kooperationen im 3-stelligen Milliardenbereich an und investieren weiter ungebremst in Rechenzentren und weitere KI-Infrastruktur. Da Europa eher industriell geprägt ist, findet dieser Aufschwung eher in anderen Teilen der Welt statt. Es wird zwar auch in Europa in KI und die Zukunft investiert, jedoch in deutlich geringerem Umfang als es die USA bisher verkündet haben.

Außer Acht wird aktuell die Entwicklung der Wirtschaft gelassen. Die erwarteten Gewinne durch die KI sind noch nicht so monetarisiert, wie es die Börsenkurse vermuten lassen. Ungewiss ist auch, ob die Investitionen sich so schnell amortisieren wie es die Investoren planen, da sich die Firmen mit einer Ausweisung der KI-Gewinne bedeckt halten.

Das Thema wird uns sicherlich noch eine Weile beschäftigen, bis man hier eine klare Antwort geben kann.

Die Wirtschaft in Europa kämpft weiterhin mit einer gefühlten Desindustrialisierung und dem Verlust von gut bezahlten Arbeitsplätzen zu Gunsten von Jobs in der Dienstleistungsbranche. Die Gründe hierfür sind hinlänglich bekannt, als Beispiel: Bürokratie, schwere Rahmenbedingungen, hohe Energiepreise und Überregulierung.

Die Staaten gehen die Probleme an. Unter dem Aspekt der hohen Staatsverschuldung weltweit, ist aber die Frage der Antwortmöglichkeiten begrenzt.

wealthframe:

Unsere Strategie wealthframe hat im abgelaufenen Quartal sehr gut performt und konnte einen Wertzuwachs von 5,73 % erzielen und somit seit Jahresbeginn um über 12,12 % zulegen.

Im zurück liegenden Quartal haben wir innerhalb der Strategie die Aktienquote erhöht zu Lasten der Renten und des Geldmarkts. Dadurch konnten wir die Anstiege des Marktes sehr gut mitnehmen und einen deutlichen Wertzuwachs erzielen.

Kürzere unruhige Zeiten blieben im Sommer aus, so dass auch zwischenzeitliche kurze Korrekturen des Marktes an der Strategie „abgeperlt“ sind.