Allgemein:
Im 1. Quartal 2026 haben die Märkte sehr unterschiedlich performt. Zu Beginn des Jahres stiegen die Märkte erst an, im Laufe des Januars kam es aber schon zu vermehrten Schwankungen. Dabei gaben Aktien aus dem Tech-Bereich schon vor dem Iran-Krieg einen Teil ihrer Gewinne wieder ab, da die Situation um KI (künstliche Intelligenz) neu bewertet wurde. So wurden die Gewinner aus dem letzten Jahr teilweise stark abgestraft während Aktien die bisher nicht mit dem Bereich in Verbindung gebracht wurden, davon profitierten.
Gleichzeitig traf der Ausbruch des Iran-Krieges die europäischen Aktien stark, da Europa von billigen Energieimporten abhängig ist. So schwankte der Dax deutlich mehr als z. B. amerikanische Vergleichsindizes, was aufgrund der Zusammensetzung auch nicht verwundert. Die Auswirkungen durch höhere Preise bei der Energie bzw. das Problem der Versorgung durch die Straße von Hormus wird uns noch eine Weile begleiten.
Bis Ende März hatten die Märkte ihren diesjährigen Tiefpunkt (bis jetzt) erreicht. Da niemand vernünftig prognostizieren kann wie es im Iran und der Straße von Hormus weitergeht, werden wahrscheinlich noch weitere Überraschungen auf uns warten.
Doch genau in solchen Szenarien kann wealthframe seine Stärken ausspielen. Wir bleiben investiert, können nur bis zur Absicherung fallen und haben durch die dauerhafte Investitionsquote auch immer eine entsprechende Partizipation an den Märkten sobald es wieder aufwärts geht.
wealthframe – classic:
Innerhalb der Strategie haben wir im vergangenen Quartal im Februar erst die Aktienkomponente etwas erhöht, in dem wir den aggressiveren der beiden Aktienfonds etwas stärker gewichtet hatten, da wir von einem „schnellen“ Ende des Kriegs im Iran ausgingen. Die weiteren Entwicklungen zeigten aber, dass die Auswirkungen und Folgen des Krieges uns noch länger beschäftigen werden. Deshalb wurde im März der aggressivere der beiden Aktienfonds wieder etwas reduziert und dafür der konservativere der beiden Aktienfonds wieder stärker gewichtet.
Die Strategie hat im ersten Quartal 2026 eine Performance von -3,07 % erzielt, konnte im April aber schon wieder über 2 % zulegen.
wealthframe – risk on:
Innerhalb der Strategie haben wir im vergangenen Quartal im Februar erst die Aktienkomponente etwas erhöht, in dem wir den aggressiveren der drei Aktienfonds etwas stärker gewichtet hatten, da wir von einem „schnellen“ Ende des Kriegs im Iran ausgingen.
Da sich die Realität anders entwickelte, haben wir im März weitreichendere Änderungen vorgenommen. So wurde ein Teil der europäischen Aktien zu Gunsten der neuen Position in japanische Aktien umgeschichtet. Des weiteren wurde der aggressivere der Aktienfonds etwas reduziert und der Erlös in den konservativsten der drei Aktienfonds gesteckt. Außerdem wurde unsere alternative Komponente etwas erhöht und damit das Risiko gesenkt.
Die Strategie hat im ersten Quartal 2026 eine Performance von -3,70 % erzielt, konnte im April aber schon wieder die Verluste hinter sich lassen und stieg über den Anfangspreis des Jahres.

